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News

Einladung zum ersten Patenschaftstreffen

Wer? Eingeladen ist jeder, insbesondere die Paten und Patenkinder. Auch der Jugendvortsand und Vereinsvorstand sind herzlich eingeladen.

Aber: Anmeldung nicht vergessen!

Anmeldung? Einfach unter sebastian.peter1@gmx.de bis spätestens Donnerstag 17.05.2012

Wer sich nicht anmeldet und trotzdem erscheint, muss sich sein Frühstück selber mitbringen!

Kosten? Keine.

Wo? Im Studio der Weberei

Wann? 19.05.2012 um 10:30 Uhr bis ca.14:00 Uhr

Themen:

1)    Begrüßung

2)    Frühstück

3)    Ehrung der besten Partien

4)    Vorschläge für die Paten / Berichte der Paten

5)    Vorstellung der Jugendwebsite

Endspurt bei der Deutschen Schulmeisterschaft!

Gerade beginnt die letzte Runde: Losglück sieht jedenfalls anders aus: Mit dem Carl-Zeiss-Gymnasium aus Jena haben wir ein Team als Gegner, welches bisher eine starkes Turnier gespielt hat und die die vor der letzten Runde bereits feststehenden neuen Deutschen Meister aus Dresden am Rande der Niederlage hatten. Neben dieser Entscheidung ist eine weitere bereits gefallen: Brettsieger am vierten Brett ist Dominic Fortenbacher der nach 4 Siegen und 2 Remis nicht mehr einzuholen ist!

8:30 Uhr: Die Bretter sind freigegeben!

9:00 Uhr: Der Start ist geglückt - alle sind ganz gut aus der Eröffnung gekommen. Bei Noah an Brett 2 geht es auch schon taktisch zur Sache: Der Qualitätsgewinn durch Springergabel ist gesichert.

9:30 Uhr: Dominic findet eine starke Kombi die ihn mit König, Turm und vier Bauern gegen König, Springer und einem Bauern ins Endspiel gehen läßt. Da sollte nichts mehr anbrennen. Noah verschmäht einen Springer für Bauerngewinn und Stellungsverbesserung. Daniel fällt auf einen Blöff rein. Das Springeropfer war nicht korrekt (So die Meinung des Jenaer Trainers und mir) - statt es anzunehmen und gut zu stehen, flieht Daniel mit dem König und verliert erst Qualität und dann Figur, muss also mit einem Turm weniger weiterspielen. Bei Otto ist alles ausgeglichen. Sein Angriff mit Damenunterstützung schlug nicht durch, so dass seine Monarchin erst einmal wieder nach Hause gegangen ist. Gerade kommt Peter aus dem Turniersaal und verkündet Dominics Sieg zum 1:0 für das ESG!

10:00 Uhr: Daniel verliert. Ausgleich 1:1. Noah holt sich jetzt doch den Springer. Otto gewinnt die Dame ür einen Turm!!! Jetzt die Nerven bewahren. 

10:30 Uhr: Das wurde noch spannend: Noah ließ zwei Bauern zu weit nach vorne rennen und musste seien Turm geben um diese zu entschärfen. Nach dem Bauernrennen bekamen beide wieder eine Dame, die dann getauscht wurden. Das nächste Bauernrennen gewann Noah und somit das Spiel. Otto verhedderte sich, verdaddelte Material und musste mit Dame gegen zwei Türmen weiterkämpfen. Als er genug Bauern gesammelt hatte, tauschte er die Dame gegen die beiden Türme- Im Bauernrennen wandelte er mit Schach um, so dass er den gegnerischen Bauern, den Brett- und Siegpunkt auf der siebten Reihe abfangen konnte. 3:1 gewonnen!

Nach meiner inoffiziellen Rechnung haben wir dann, gegen den zweiten (Lübeck) 2:2 gespielt, gegen den dritten und vierten Berlin und Oesede unglücklich 1,5:2,5 verloren, gegen den fünften Ingelheim 2:2 gespielt und gegen Rang 9, 10 und 12 Hamburg, Lindau und Jena gewonnen. Wie stark die Leistung war zeigt sich an der Enge des Feldes: Der Deutsch Vizemeister (gegen den wir 2:2 gespielt haben) ist nur einen !!! Manschaftspunkt vor uns!

Wie gesagt noch inoffiziell: Wir warten auf die Siegerehrung!

Jetzt ist es offiziell: Wir sind 7. !!!! Dominc bekommt noch einen Buchpreis als Brettbester!

Deutsche Schulschachmeisterschaft: 2. Tag beginnt mit einer Punkteteilung

Heute wird es anstrengend: Drei Runden stehen auf dem Programm 8:30; 11:00 und 14:00 Uhr. Zunächst geht es gegen das Sebastian Münster Gymnasium Ingelheim (Rheinland-Pfalz). Daniel Pfaffenrot hat mit dem letztjährigen Teilnehmer der Jugendweltmeisterschaft Thore Perske (DWZ 2082) einen ziemlichen Brocken vor sich. Nach einer Stunde sieht die Partie noch sehr ordentlich aus. Den ersten halben Punkt abgeben musste Dominic Fortenbacher an Brett 4. Nachdem Damenverlust bzw. alternativ Matt drohte, fand er noch ein Turmopfer, welches zum Dauerschach führte und somit den halben Punkt rettete. Otto Andes (Brett 3) besitzt einen Mehrbauern und Noah Wulfhorst (Brett 2) steht ordentlich.

Der Läufer war vergiftet: Daniel schlug einen Läufer in der Hoffnung den gegnerischen Angriff zu entschärfen. Dieses führte jedoch leider zu einer vierzügigen Mattkombination. Stark gespielt - die hier durchaus mögliche Verteidigung zu finden, ist bei der kurzen Bedenkzeit (1h pro Spieler und Partie) gegen so einen starken Spieler kaum möglich. Noah spielte seine Partie konsequent weiter: Bauerngewinn, Qualitätsgewinn, gegnerischen König entblößt, gewonnen. Otto verlor seinen Mehrbauern wieder. Mannschaftsführer Daniel schätzte die Partie richtig ein, dass bei jeweils einem Turm und drei Bauern angesichts eines entfernten Freibauern bei theoretischer Remisstellung, die Chancen wohl eher bei dem Pfälzer lagen. Er gab Otto das Signal Remis anzubieten, was auch akzeptiert wurde. Das 2:2 macht nichts kaputt. Da es schon um 11:00 Uhr weitergeht ist es auch ganz gut, dass unsere noch etwas mehr Pause haben (nach 1,5 der 2 möglichen Stunden stand das Ergebnis).

Jetzt bekommt Noah den Weltmeisterschaftsteilnehmer!!!

11:00 Uhr leichte Gegner gibt es nicht: Jetzt geht es gegen die Nummer 3 der Setzliste, den Niedersachsenmeister Gymnasium Oesede: Dieses Team setzt sich zusammen aus Spielern des starken Schachvereins Oesede-Georgsmarienhütte (einige werden sich an den letzten Gütersloher Sparkassen-Cup erinnern, wo deren Mitgliederinnen der U14w das Teinehmerfeld aufmischten), und den Sensationsjahrgang des kleinen Schachclubs Hagen am Teutoburger Wald, deren U12 Mannschaft aktuell vierter der Deutschen 12-Meisterschaft wurde. Deren Welltmeisterschaftsteilnehmer Paul Laubrock sitzt an Brett 2 Noah gegenüber.

Heißer Tanz an allen Brettern: Alle acht Spieler gehen kompromisslos auf Angriff: An drei Bretter in verschieden Richtungen rochiert "springen alle den gegnerischen König an". Hierbei hat Dominic Materialvorteil, Otto Materialnachteil an den anderen Brettern herrscht nach materielles Gleichgewicht. Angesichts der jeweiligen unsicheren Königsstellungen ist noch keine Prognose möglich. Für den Zuschauer auf jeden Fall sehr attraktiv.

Das war nichts für schwache Nerven: Mit enormen Materialvorteil konnte diesmal Dominic das Dauerschach und die Punkteteilung nicht vermeiden. Ottos Gegner musste sich für seinen Materialvorteil zwar eine Zeitlang verteidigen, doch als es ihm gelang die Figuren zu sortieren musste sich Otto dann auch bald ergeben. Daniel spielte stark gegen einen Gegner mit über 1900 DWZ-Punkten. Leider wurde dann die Zeit knapp: Als er den Freibauern des Gegners entschärft hatte und die Stellung weiterhin im Remisbereich lag, ging die Zeit zu Ende. Da der Gegner jedoch stets auf Gewinn spielte wäre Antrag nach 10.2 auch nicht erfolgreich gewesen. Da half es dann leider nichts, dass Noah mit einer weiteren Leistungssteigerung seine Bilanz mit Damenopfer für die Siegkombination krönen konnte. Mannschaftlich trotz der Niederlage die bisher stärkste Leistung unseres Teams.

Losglück haben wir jedenfalls nicht: Um 14:00 Uhr geht es gegen den vierten der Setzliste die Oberschule zum Dom aus Lübeck (Schleswig-Holstein), die an Brett 1 und 2 zwei Spieler mit einer DWZ über 1700 aufzubieten haben.

Zum Abschluss des Tages gab es nochmal ein 2:2. Daniel hatte an Brett 1 wenig Chancen, sein Gegner spielte einfach konsequent stark. Dominic glich mit Start-Ziel-Sieg-aus: Bauerngewinn, Qualitätsgewinn, Figurengewinn, Punktgewinn. Dann stellte Noah in gar nicht so schlechter Stellung Turm und Partie ein. Otto glich umgehen aus: Er hatte schon zwei Mehrbauern und gewann dann noch einen Turm worauf sein Gegner umgehend aufgab.

Es ergibt sich ein absolut ausgeglichenes Zwischenergebnis: 2 Siege, 2 Punkteteilungen und 2 Niederlagen. 12:12 Brettpunkte, allerdings mit die beste Buchholzzahl (das heißt mit den stärksten Gegnerschnitt), doch die ist leider nur die Drittwertung und daher kaum was wert. Jetzt steht im Freizeitprogramm noch das Schwimmbad an, - und natürlich das Warten auf die Auslosung und den Gegner für die letzte Runde morgen früh um 8:30 Uhr.

ESG startet bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft

Die Mannschaft des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums Gütersloh (ESG) startet als NRW Meister bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft in der WK IV (Jahrgang 1999 und jünger) in Lingen.

Startberechtigt sind die Meister der 17. Landesverbände (Identisch mit den Bundesländern - bis auf Baden und Würtenberg die traditionsgemäß jeweils einen eigenen Schachverband besitzen und so auch je einen Vertreter stellen. Zudem hat die ausrichtende Schule natürlich einen Startplatz. Von der Spielstärke ist ein Großteil der deutschen Spitzenspielerinnen und Spitzenspieler dieser Altersklasse dabei: Bei der Frage zur Eröffnung, wer sich denn für die in diesem Monat in Oberhof stattfindenden Deutschen Jugendeinzelmeisterschaft qualifiziert hat, zeigten fast 20 Kinder auf.

Das ESG startet mit

Brett 1: Daniel Pfaffenrot

Brett 2: Noah Wulhorst

Brett 3: Otto Andes

Brett 4: Dominic Fortenbacher

Wir besitzen somit auch ein erfahrenes Team: Daniel, Noah und Otto sind starten Anfang Juni mit der Gütersloher U14 Mannschaft im Finale der besten NRW-Mannschaften um die Qualifikation zur Deutschen. An Brett 4 sitzt mit Dominic der einzige der bereits Erfahrung bei nationalen Titelkämpfen besitzt. Zur Erinnerung: In den Weihnachtsferien belegte er mit der U10 Mannschaft des Gütersloher Schachvereins zusammen mit Oliver Qiu, Adrian und Julian Meier den starken dritten Platz bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften!

Auf der Setzliste belegt das ESG Rang 5. Vor allem Daniel an Brett 1 wird mit einem Gegnerschnitt !!! von 1700 DWZ-Punkten rechnen müssen. Die Abstände bis ca. Platz 10 sind aber sehr gering. Wer das genauer nachlesen und recherchieren will, kann das auf der Seite der ausrichtenden Schule www.franziskusgymnasium.de tun. Deren Webmasterin für das Turnier Anke Schaffrinna sitzt mir gerade gegenüber und pflegt ständig alle Ergebnisse ein.

Ihre ersten Eintragungen sind dann auch sehr erfreulich: Gegen das Charlotte Paulsen Gymnasium Hamburg gewinnen Dominic und Otto und gerade kommt Noah aus dem Turniersaal, der in leicht besserer Stellung mit dem vom Gegner akzektierten Remisangebot den ersten Mannschaftssieg sicherte.

So kann es weitergehen, auch wenn Daniel die Zeitnot seines Gegners dann doch nicht ausnutzen konnte und wie das bei gegnerischer Zeitnot leider so häufig vorkommt, die Partie durch einen eigenen Figureneinsteller verloren geben musste. Egal: Auftaktsieg mit 2,5-1,5.

Nächste Runde dann um 14.00 Uhr. Da wartet dann mit dem Heinrich-Hertz-Gymnasium-Berin (zweiter der Setzliste) ein echter Prüfstein: An Brett 1 spielt Emil Schmidek, der mit seinem Verein Makkabi Berlin amtierender Deutscher Mannschaftsmeister in der U12 ist. An Brett 2 spielt mit Anne Denkert eine junge Dame, die trotz ihres jungen Alters bereits beim SV Empor Berlin in der 2. Bundesliga der Damen spielt.

deutsche Schulschachmeisterschaften der Wettkampfklasse 4

Bald ist es so weit. In Lingen treten 18 Mannschaften an, um die beste "Schach-Schule" Deutschlands zu werden.

Mit dabei ist dieses Jahr auch eine Schule aus Gütersloh, man erinnere sich an das spannende Landesfinale in der Anne-Frank Gesamtschule.

Bereits heute abgereist ist die Mannschaft vom Stiftischen Gymnasium:

Daniel, Dominic, Noah und Otto, sowie der Erfahrene AG-Leiter Rüdiger Mönig sind bereit in 7 Runden zu zeigen, wie man in OWL Schach spielt!


Viel Erfolg wünscht dabei der Gütersloher Schachverein. Der Link zu den Ergebnissen ist hier.